Keramische Arbeiten

Meine Keramik wird bei 1230C im Elektroofen gebrannt, ist spülmaschinen - und mikrowellengeeignet, äußerst kantenstabil und mit einer Feldspatglasur überzogen, die lebensmittelecht und chemisch wie mechanisch sehr beständig ist. Der Steinzeugton kommt aus dem Westerwald, also direkt aus der Region und wird von mir aus verschiedenen Sorten gemischt. Nur so erhalte ich den besonderen , warmen Farbton der Oberfläche, der durch unterschiedliche Schamotte und einen Hauch Glasuranflug verstärkt wird und der für meine Ware so typisch ist.

Ergänzend zu der Glasur setzt ich eine weisse Porzellanengobe ein, die Sie entweder flächig als matte Oberfläche wahrnehmen oder in den Vertiefungen der reliefartigen Dekore als Untergrund.

Zur Außenkeramik sei gesagt, dass sie im Winter draußen bleiben kann, egal wie kalt es ist. Durch die hohe Brenntemperatur wird der Scherben so dicht, dass keine Poren mehr verbleiben, in die Wasser eindringen könnte. Und wo kein Wasser ist, hat auch Frost keine Chance! Doch vorsicht bei Gefäßen: kann sich in ihrem Inneren Wasser ansammeln und gefriert es im Winter, so sprengt das Eis die Keramik auseinander, genauso wie es z.B. mit Wasserrohren passiert. Auch Pflanztöpfe, deren Abflußloch verstopft ist, sammeln bei anhaltendem Regen viel Wasser und können im Winter einen Sprung bekommen, was aber nichts mit der Frostfestigkeit der Ware an sich zu tun hat. Figuren, die in Teichen und Wasserbottichen stehen, sollten im Winter heraus genommen werden und können daneben überwintern.

Der Vorteil bei  direkt bepflanzten Gefäßen ist, dass kein Kalk oder lösliche Salze durch die Wandung aus der Erde nach außen gelangen können und deshalb keine unschönen Ablagerungen erscheinen. Die Töpfe bleiben jahrelang schön wie am ersten Tag. Falls sie veralgen sollten, kann man sie leicht mit einer harten Bürste reinigen ( große Gefäße auch mit dem Hochdruckreiniger! ).